Schlaftipps für die Schwangerschaft

Wenn du schwanger bist, ist an vernünftigen Schlaf oftmals nicht zu denken. Egal wie du liegst, es ist unbequem. Dabei bist du so schrecklich m ü d e! 

Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft kann dir dein runder Bauch ziemlich im Weg sein. Was du gegen deine Müdigkeit tun kannst und wie du es dir auch mit rundem Babybauch noch gemütlich machen kannst, haben wir hier für dich zusammengestellt. 

Welche Schlafhaltungen?

Auf dem Rücken
Obwohl viele Frauen auf dem Rücken schlafen, kann diese Haltung starke Rückenschmerzen verursachen. Nicht nur das, auch das Atmen kostet mehr Mühe und auf deine inneren Organe und Gefäße lastet ein nicht unerhebliches Gewicht. Diese Haltung ist daher für deine Verdauung, deinen Blutdruck und Blutkreislauf oder mögliche Hämorrhoiden keineswegs ideal.

Auf dem Bauch
In den ersten Schwangerschaftsmonaten kannst du noch auf dem Bauch schlafen, im späteren Stadium wird das jedoch nicht mehr möglich sein. Das Beste ist also, wenn du dich so schnell wie möglich daran gewöhnst, auf der Seite zu schlafen.

Seitenlage
Wenn du schwanger bist, solltest du in Seitenlage schlafen. Diese Haltung bereitet weder dir noch deinem Baby Probleme, und du kannst zudem deinen Bauch unterstützen. Am besten liegst du auf der linken Seite, denn in der linken Seitenlage wird dein Baby optimal mit Blut und Nahrung versorgt. Am bequemsten schläfst du mit angezogenen Knien und mit einem Kissen zwischen den Beinen (Es gibt sogar spezielle Schwangerschaftskissen, mit denen du es dir richtig gemütlich machen kann).

Wusstest du, dass … Frauen im ersten Trimester häufig vor Müdigkeit fast umfallen, im zweiten Trimester am besten schlafen und im dritten Trimester die meisten Schlafprobleme haben. Schuld daran ist vor allem der dicke Bauch und der damit steigende Druck auf die Blase.

Verändertes Schlafbedürfnis

Vor deiner Schwangerschaft hattest du wahrscheinlich nicht mehr als sieben Stunden Schlaf pro Nacht nötig. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du jetzt während der Schwangerschaft ein deutlich höheres Schlafbedürfnis hast. Du brauchst dich daher also nicht zu wundern, wenn du pro Nacht zehn, elf oder sogar zwölf Stunden schläfst. Höre auf deinen Körper und gönne dir auch tagsüber die nötige Ruhe.

Tipps für guten Schlafkomfort:

Nimm dir ein zusätzliches Kissen, wenn du das gemütlich findest. Außerdem wird mit einem Kissen zwischen deinen angezogenen Beinen deine Lendenwirbelregion weniger belastet. Ein weiteres Kissen im Rücken kann zudem deine Haltung fixieren, wenn du einmal in bequemer Seitenlage liegst. Versuche dich vor dem Schlafengehen zu entspannen. Gehe unter die warme Dusche, mache ein paar Yogaübungen oder lies ein Buch. Schlafprobleme? Achte darauf, wann du welche Nahrungsmittel isst. Eiweißreiche Lebensmittel wie Eier, Erdnussbutter und Pute sorgen für einen hohen Blutzuckerspiegel und helfen bei Übelkeit. Ein Glas lauwarme Milch hilft beim Einschlafen, aber du solltest nicht zu viel trinken, da du dann wahrscheinlich mitten in der Nacht auf die Toilette musst.
Sorge für gute Luft in deinem Schlafzimmer. Als Schwangere kannst du manchmal etwas unter Kurzatmigkeit leiden. Frische Luft hilft. In deinem Kopf drehen sich die Gedanken? Lege dir einen Notizblock auf deinen Nachttisch und schreibe alles auf, was dir durch den Kopf geht. So entspannst du dich und kannst in Ruhe einschlafen.

Unser Tipp: Natürlich würdest du am liebsten den ganzen Tag an dein Baby denken, das da in deinem Bauch heranwächst, aber der Alltag existiert auch noch. Beides zusammen kann manchmal ganz schön stressig sein. Wir haben daher hier ein paar Anti-Stress-Tipps für werdende Mamas zusammengestellt und wie ihr den Alltag nach der Geburt am besten plant!