Als Fruchtbarkeit wird die Fähigkeit zur Zeugung von Nachkommen bezeichnet. Dabei spielen nicht nur körperliche Faktoren eine Rolle.

Manchmal gewöhnen sich Kinder seltsame Verhaltensweisen an. Typisch in diesem Alter sind in der Nase bohren, Schimpfwörter benutzen oder Fingernägel kauen. Solche schlechten Angewohnheiten sind ganz normal, also Ruhe bewahren. Denn auch zu viel negative Aufmerksamkeit kann ein ungewolltes Verhalten verstärken. Statt es zu schimpfen oder zu beschämen versuche es doch mal mit diesen fünf Ansätzen für die am meisten verbreitetsten unangebrachten Verhaltensweisen.
Es mag seltsam klingen, aber viele Kinder gewöhnen es sich an, ununterbrochen ihren Kopf zu schütteln. Meistens endet diese Phase im Alter von drei Jahren. Was tun, wenn das Kind trotzdem dabei bleibt? Zuerst einmal sollte man sich über die Ursache des Kopfschüttelns klar werden. Einige Kinder tun es, um sich zu beruhigen, oder um Schmerzen, etwa beim Zahnen, zu lindern.
An den Nägeln zu kauen ist eine nervöse Angewohnheit. Sie kann jedoch andere Ursachen haben, etwa Langeweile. Fast alle Kinder kauen hin und wieder an ihren Nägeln, aber Vorsicht: Denn wenn es einmal zur Angewohnheit wird, ist es schwierig, wieder damit aufzuhören. Deshalb kauen auch noch viele älter Kinder an ihren Nägeln.
Nägel kauen ist eine unbewusste Angewohnheit, deshalb solltest du das Verhalten nicht einfach ignorieren. Dein Kind dafür zu schimpfen würde es jedoch noch schlimmer machen. Allerdings kannst du die Nägel deines Kindes immer kurz schneiden, so dass es wenig zu beißen gibt. Erwischst du dein Kind beim Nägelkauen, etwa beim Fernsehen, dann lenke es ab, etwa mit einem Knautschball oder einem Fingerhut zum Spielen und auf die Finger stecken. Wenn du gar keinen anderen Ausweg mehr siehst, kannst du es auch mit einem speziellen Stift gegen Nägelkauen versuchen. Dieser hinterlässt einen schlechten Geschmack und macht das Nägelkauen so recht unangenehm.
Kurz vorweg genommen: Es ist nichts verkehrt mit deinem Kind, wenn es seine Geschlechtsteile entdeckt. Tatsächlich ist es völlig normal für kleine Kinder, mit ihren Genitalien zu spielen. Für sie ist das nicht anders, als ihre Hände oder Füße zu entdecken. Anfangs ist es für sie deshalb unverständlich, dass sie ihre Geschlechtsteile nicht in der Öffentlichkeit zeigen dürfen.
Am besten du lenkst dein Kind einfach ab, wenn es öffentlich mit seinen Genitalien spielt. Außerdem kannst du deinem Kind erklären, dass bestimmte Körperteile „privat“ sind. Dieses Gespräch solltet ihr ohnehin haben, sobald dein Kind auch mal alleine bei Freunden und bekannten ist, um sexuellen Missbrauch vorzubeugen. Leider.
Die meisten Kinder bohren aus Langeweile in der Nase, oder weil sie einen Popel aus der Nase holen. Sie wissen nicht, dass dieses Verhalten in der Öffentlichkeit als unmanierlich gilt. In trockener Heizungsluft kann das Problem schlimmer werden, weil sich tatsächlich Krusten in der Nase ansammeln.
Zuerst solltest du feststellen, ob dein Kind nur in der Nase bohrt, weil es im Langweilig ist oder ob es wirklich sein Näschen säubern muss. Dann sollten sie ihm zeigen, wie man dazu ein Taschentuch benutzen kann. Verliert sich das Nasenbohren auch dann nicht von selbst, kannst du ruhig mal sagen, dass ein Finger in der Nase einfach unappetitlich ist und dein Kind gleichzeitig mit einer anderen Aktivität ablenken.
Hat dein Kind ein schlimmes Wort aufgeschnappt? Vielleicht ist es schon ein paar Mal damit herausgeplatzt und hat damit die Aufmerksamkeit aller auf sich gezogen? Dann ist das natürlich jetzt ein prima Trick, um im Mittelpunkt zu stehen.
Auf keinen Fall solltest du deinem Kind extra Aufmerksamkeit schenken, wenn es Schimpfworte benutzt: weder positive (lachen) noch negative (schimpfen). Meist weiß dein Kind gar nicht, was es da sagt. Deshalb musst du ihm ruhig erklären, dass dieses Wort unschön ist und andere verletzten kann. Sei ernst und betone, wie wichtig es ist, die richtigen Worte zu benutzen, um anderen nicht zu weh zu tun. Du kannst ihm auch Alternativen zeigen, wie es die Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann, etwa mit einem Kompliment oder einfach dadurch, dass es höflich ist.
Tipp: Sei ein gutes Beispiel für dein Kind denn dein Kind lernt weniger von dem was du sagst, als von dem was du tust. Gute Erfolge erzielen viele Eltern auch mit dem Belohnungssystem.
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