Fastenzeit und Schwangerschaft

Schluss mit lustig! Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit​! Heute und morgen sind noch die Höhepunkte der ausgelassenen Faschings- und Karnevalszeit in ganz Deutschland, bevor dann am Mittwoch die 40 - tägige Fastenzeit bis Ostern anfängt.

Fastenzeit und Schwangerschaft?

Natürlich solltest du auf keinen Fall richtig fasten wenn du schwanger bist, das versteht sich von selbst! Dein Baby im Bauch braucht alle wichtigen Nährstoffe, und durch Fasten wird der Körper unterversorgt. Aber es gibt auch ein paar "gesunde Alternativen", wie man auf etwas sinnvoll eine Zeitlang verzichten kann. Überlege dir doch einmal, was das bei dir sein könnte, worauf könntest du getrost und bewusst einmal 40 Tage lang verzichten? Kleiner Tipp: Je mehr du dich innerlich dagegen sträubst, desto eher solltest du es vielleicht wirklich einmal versuchen! ;) 

Alternative Möglichkeiten zu Fasten: 

  • Detoxen light: Zur Entgiftung der Organe sind basische Lebensmittel super geeignet. So kannst du zum Beispiel auf alle sauren Lebensmittel wie rotes Fleisch, Zucker, Weißmehlprodukte, polierter Reis, bestimmte Fette, Butter, Margarine etc. verzichten. Eine strenge Detox-Kur, bei der du nur Obst und Gemüse ohne Kohlenhydrate zu dir nimmst, ist allerdings in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert!
  • Fernseh-Verzicht: Einfach mal für eine gewisse Zeit den Fernseher aus lassen – und sich stattdessen anders beschäftigen. Etwas basteln, Collagen erstellen, Spiele spielen, Yoga Matte rausholen, ein Baby-Tagebuch anlegen, Hörspiele hören, in die Wanne gehen...es gibt sehr viele Möglichkeiten sich sinnvoll zu beschäftigen.
  • Süßigkeiten-Verzicht: Süßigkeiten gab es jetzt in der Faschingszeit zu Hauf: überall gab es „Kamelle“ zu fangen oder die leckeren Berliner-Krapfen zum Essen. Jetzt ist Schluss damit: einmal ganz bewusst auf alle unnötigen Kalorien zu verzichten, tut Körper und Seele gut! Und keine Angst, die Schokohasen und Eier sind nicht mehr weit entfernt!
  • Plastik-Verzicht: Es treibt immer mehr Plastik in den Weltmeeren und daran verenden letztlich immer mehr Tiere. Sich einmal bewusst zu machen, wieviel Plastikmüll man tagtäglich so verbraucht und wegschmeißt, kann durch einen zeitlich begrenzten Verzicht gut mal ausprobiert werden. Und damit tut man letztendlich auch etwas Gutes für die eigenen Kinder und deren Zukunft der Umwelt. Übrigens: zu dem Verzicht kannst du ruhig auch Plastikspielzeug zählen, was du sonst eventuell kaufen würdest. 
  • Streit –Verzicht: Sicher leichter gesagt als getan! Aber dennoch einen Versuch wert. Einfach mal auf den Vorwurf oder die Anschuldigung an den Partner runterschlucken, tief durchatmen oder notfalls aus dem Raum gehen, mit dem festen Vorhaben bewusst eine Zeitlang nicht zu streiten. Dieses Streit-Detoxen wird sicherlich Wunder wirken in deiner Beziehung! Falls deine Hormone einfach nicht anders aushalten: deinen Gefühlsausbruch an deinem Kissen auslassen, oder notfalls die beste Freundin anrufen und da Dampf rauslassen.
  • Fertiggerichte –Verzicht: Wie wäre es mal eine Zeitlang wirklich nur frisch zu kochen? Das macht Spaß und bringt dir auch wieder die Bewusstheit bei der Zubereitung der Lebensmittel zurück. Zudem ist frisch gekochtes auch viel gesünder als die schnelle Fertigkost oder das gelieferte Asia-Menü. 
  • Shopping-Verzicht: Zugegeben: in der Schwangerschaft ist es manchmal eh nicht ganz leicht, die passenden Kleider zu finden. Aber sicherlich shoppst du nicht nur gerne für dich, sondern auch besonders gerne für dein Baby im Bauch? Verständlich. Dennoch könntest du doch einmal bewusst darauf verzichten, für Baby shoppen zu gehen. Und wenn du es tatsächlich geschafft hast mit den 40 Tagen, darfst du dir am Ende ein richtig niedliches Belohnungs-Kleidungsstück kaufen.
  • Fleisch-Verzicht: Eine Weile auf Fleisch und Wurstwaren zu verzichten kann wirklich gesund sein. Auf einige Fleischsorten solltest du während der Schwangerschaft eh verzichten, aufgrund der Listerien-Gefahr. Positiver Nebeneffekt: du boykottierst auch noch die Massentierhaltung eine zeitlang! Aufpassen solltest du nur, dass du dennoch genug Eisen und Magnesium zu dir nimmst. Es gibt da aber genug tolle Ersatzprodukte im Angebot.
  • Kaffee-Verzicht: In der Schwangerschaft darfst du grundsätzlich ein paar Tassen Kaffee trinken, solange es im Rahmen bleibt. Aber du brauchst es nicht und es ist sogar besser für dein Baby, wenn du darauf verzichten würdest. Immerhin bekommt dein Baby auch die Menge Koffein ab, die du da zu dir nimmst.

 Die Für Mamas Tipp Frage: Und, welches Fasten hast du dir ab Aschermittwoch vorgenommen? Erzähle uns mehr dazu und diskutiere auf unserem Forum!