10 Gründe, warum dein Baby schreit

Weinen ist für Babys das Kommunikationsmittel Nr. 1. Sie sind noch nicht in der Lage, richtig zu kommunizieren. Darum weinen oder schreien sie, um zu zeigen, wie sie sich fühlen. Warum aber schreit dein Baby? Wir haben die 10 häufigsten Gründe für dich aufgelistet. 

1.    Volle Windel

Mal ehrlich, du würdest es wahrscheinlich auch nicht angenehm finden, mit einer vollen Unterhose herumzulaufen. Aber auch bei Babys gibt es Unterschiede. Während sich das eine nicht an einer vollen Windel stört, beginnt das andere lauthals zu schreien, sobald es fühlt, dass sich die Windel gefüllt hat. Ein Problem, das glücklicherweise schnell gelöst ist.

2.    Schlaf

Viele Babys sind übermüdet, weil wir denken, dass sie automatisch einschlafen, wenn sie müde sind. Das funktioniert aber nicht immer. Viele Kinder brauchen Ruhe, um in den Schlaf zu finden. Achte daher gut auf die Anzeichen von Müdigkeit wie gähnen oder Augen reiben, dann kannst du meistens einen Schreianfall verhindern. In unserem Artikel „Wie viel Schlaf benötigt dein Baby“ kannst du herausfinden, ob dein Baby ausreichend schläft.

3.    Körperkontakt

Dein Baby liebt es, so nah wie möglich bei dir zu sein. Halte dein Kind dicht an deinen Körper und sprich leise mit ihm, wenn es nicht zu weinen aufhört. Vielleicht wollte es einfach kuscheln. Und keine Sorge, in den ersten Monaten kannst du deinem Baby gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken!

4.    Hunger

Die meisten Babys schreien, wenn sie Hunger haben. Dem kann schnell abgeholfen werden. Es schadet jedoch auch nicht, schon vor dem Weinen auf Anzeichen von Hunger zu achten. Geschürzte Lippen, Unruhe oder die Hände in den Mund nehmen deuten darauf hin, dass dein Baby beginnt, hungrig zu werden. Wenn du auf diese Signale reagierst, ist Weinen aus Sicht deines Kindes wahrscheinlich überflüssig. 

5.    Bauchweh

Das Verdauungssystem deines Babys ist noch nicht vollständig entwickelt, es kann daher Koliken oder Blähungen bekommen. Wenn dein Kleines nach dem Essen zu weinen beginnt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es Bauchschmerzen hat. In unserem Artikel Erste Hilfe bei Blähungen und Koliken kannst du lesen, was du dagegen tun kannst.

6.    Aufstoßen lassen

Wenn dein Baby nach dem Stillen oder dem Fläschchen mit Weinen beginnt, könnte es Blähungen haben. Es kann aber auch sein, dass ihm einfach ein Bäuerchen quer sitzt. Klingt vielleicht komisch, aber ein Baby kann das als sehr unangenehm empfinden. Versuche, es mit sanftem Rückenklopfen und bei aufrechter Haltung aufstoßen zu lassen. Du wirst sehen, dass es dein Baby erleichtert.

7.    Dein Baby fühlt sich nicht wohl

Fieber, Erkältung oder eine andere Kinderkrankheit - für dein Baby ein ausreichender Grund zum Weinen. Unter "Die 10 häufigsten Kinderkrankheiten" kannst du herausfinden, was deinem Baby fehlen könnte.

8.    Zu warm oder zu kalt

Dein Baby gibt genau an, ob es ihm zu warm oder zu kalt ist. Dumm ist nur, dass es dir das nicht einfach erzählen kann. Weinen aus diesem Grund ist daher auch nicht leicht zu erkennen. Kontrolliere ab und zu, ob dein Kind nicht zu dick oder zu dünn angezogen ist und achte darauf, ob es an seiner Kleidung zupft. Du kannst auch an seinem Nacken erkennen, ob es ihm zu warm ist, dieser fühlt sich dann nämlich feucht und warm an. Ob deinem Baby zu kalt ist, kannst du an den Handgelenken oder Fußknöcheln fühlen. Sie sollten nicht kühler sein als deine Hand.

9.    Zahnen

Die ersten Zähne bekommt ein Baby meistens zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat. Zahnen kann ziemliche Schmerzen verursachen, da die Zähnchen im wahrsten Sinne des Wortes durchbrechen müssen. Schreianfälle und Lustlosigkeit sind dann an der Tagesordnung. In unserem Artikel Die ersten Zähne geben wir dir Tipps, wie du deinem Baby das Zahnen erleichtern kannst.

10.    Andere Unbehaglichkeiten

Der größte Nachteil ein Baby zu sein, ist wahrscheinlich, dass man seine Gefühle nicht ausdrücken kann. Häufig sind es nur Kleinigkeiten, die ein Baby als unangenehm empfindet, aber die es nicht selbst verändern kann. Egal, ob es irgendwo zwickt, ein Finger eingeklemmt ist oder eine Wimper ins Auge sticht, dein Baby kann es dir einfach noch nicht sagen. Beobachte dein Baby einfach möglichst genau. Schon bald wirst du herausfinden, dass dein Baby dir oft ganz deutliche Signale gibt. Du kannst auch anfangen Baby-Zeichensprache zu verwenden. Mehr dazu findest du hier.