Schlaftraining: So lernt dein Baby durchschlafen

Ein Baby, das nicht ein- oder durchschlafen will, kann so manche Mutter an den Rand der Verzweiflung bringen. Probiere es mal mit einem gezielten Schlaftraining. Wir erklären dir, wie das genau funktioniert und welche Methode für dein Kind die beste ist.

Was ist Schlaftraining?

Schlaftraining ist eine Methode, die deinem Baby hilft, einzuschlafen und mit der es auch durchaus lernen kann durchzuschlafen. Babys haben nämlich noch keinen festen 24-Stunden-Rhythmus, und müssen erst lernen, ihren eigenen Rhythmus zu finden. Mit einem Schlaftraining kannst du deinem Kind gezielt dabei helfen.

Ab wann kannst du mit dem Schlaftraining beginnen?

0-3 Monate

Ein straffes Schlafschema hat für dein Baby noch wenig Sinn. Es muss alle paar Stunden gefüttert werden, daher ist es gut, wenn es jeweils nur einige Stunden am Stück schläft. Allerdings kannst du dein Baby im Alter von sechs Wochen zu festen Zeiten schlafen lassen und damit langsam eine Schlafroutine entwickeln.

4-6 Monate (und älter) 

Experten meinen, dass du mit deinem Baby im Alter von vier bis sechs Monaten ein Schlaftraining beginnen kannst. Zu diesem Zeitpunkt ist es bereits auch in der Lage, nachts (d. h. ca. 8-12 Stunden ohne Unterbrechung) durchzuschlafen. Auch beim Schlaftraining gilt: Achte gut auf die Reaktion deines Babys. Nicht jede Methode passt zu jedem Kind.

Tipp: Hast du bereits ein festes Schlafritual für dein Baby? Feste Routine hilft deinem Baby nämlich, sich abends vom Tag zu verabschieden und ruhig zu einzuschlafen. Wir zeigen dir, wie so ein Schlafritual aussehen könnte.

Bekannte Schlaftrainingsmethoden

  • Kontrolliertes Weinen: Bei dieser Methode ist es üblich, das Baby weinen zu lassen, wenn es nötig ist. Es gibt dabei natürlich Grenzen, aber die Erfinder dieser Methode sind der Meinung, dass Babys dadurch schneller lernen, selbst einzuschlafen und durchschlafen, wenn sie lernen, sich selbst zu trösten. 
  • In der Nähe bleiben. Diese Methode ist etwas „milder“, da die Eltern sofort trösten können, wenn das Baby weint. Du arbeitest mit einem Stufenplan, wodurch dein Baby nach und nach weniger getröstet werden muss. Es gibt verschiedene Varianten dieser Methode.

Fuermamas Tipp:

Versuche es mal mit einem Schlafritual. Vorschläge dazu findest du hier. Und mal ganz ehrlich: Du bist nicht alleine mit diesem Problem, das zeigt auch unser Erfahrungsbericht.