Babynamen - und was sie über die Eltern sagen

Einen Namen für dein Baby auszuwählen macht Spaß, ist manchmal aber gar nicht so leicht. Es gibt so viele Möglichkeiten und es soll ja auch etwas besonderes sein. Manchmal fällt einem der richtige Name ein, wenn man seinem Baby in die Augen schaut. Tatsächlich sagt die Namenswahl aber auch eine Menge über die Eltern aus. 

Der ungewöhnliche Name

Habt ihr euch für einen Namen wie Hope, Autumn oder Dweezil entschieden? Dann wollt ihr, dass euer Kind Aufmerksamkeit bekommt. Viele Celebrities entscheiden sich für ungewöhnliche, oftmals auch seltsame Namen, bekannte Beispiele aus Hollywood sind Apple (Gwyneth Paltrow), Kal-El (Nicholas Cage), Pilot Inspektor (Jason Lee), Bear Blu (Alicia Silverstone) Bluebell Madonna (Geri Halliwell), Jermajesty (Jermaine Jackson), Mirabella Bunny (Bryan Adams), Moxie Crimefighter (Penn Jillette), Zuma Nesta Rock (Gwen Stefani) und allen voran natürlich Frank Zappa, dessen Kinder Moon Unit, Dweezil und Diva Thin Muffin Pigeen heißen.

Den Elternnamen weiterführen

Heutzutage ist es eigentlich nicht mehr in Mode, seine Kinder nach den Vornamen der Eltern oder Großeltern zu benennen. Dennoch gibt es ein paar Traditionalisten, auch wenn es scheint, nur bei ganz besonders schön klingenden Namen. So heißt die Tochter von Ryan Phillippe und Reese Witherspoon nach ihrer Großmtter Ava, Vivienne Marcheline, die Tochter von Brad Pitt und Angelina Jolie wurde ebenfalls nach der Großmutter benannt (Mittelname), Will Smith und Jada Pinkett suchten sich eine originellere Version ihrer eigenen Namen für Sohn und Töchterchen aus, nämlich Willow und Jaden.

Der berühmte Name

Madonna, Angelina oder Elvis sind Namen, bei denen jeder sofort an die Musik- und Filmindustrie denkt. Trauen diese Eltern ihren Kindern nicht zu, selbst genug Ruhm und Anerkennung zu ernten oder glauben die Celebrity-Eltern nicht daran, mit ihrem eigenen Namen den Kindern genug Ruhm und Ehre zu machen? Beispiele sind Liam Gallagher, der seinen Sohn „Lennon“ nannte, Mariah Careys Tochter „Monroe“ und Courtney Cox entschied sich für „Coco“.

Der kreative Name

Anders sein wollen oder einfach nicht gut in Rechtschreibung? Manche Namen lassen beides vermuten. Gehen wir aber mal davon aus, das David Bowie mit Zowie (statt Zoë) kreativ – und vielleicht Computer-Tastatur-freundlich – sein wollte und Kate Hudson mit Imam Ryder (statt Rider) auch nicht unbedingt eine schlechte Note bekommt. Die etwas andere Rechtschreibung ist vielmehr auch ein Hinweis auf eine subtilere Art, eben doch etwas anders zu sein.

Der antike Name

James, Henry, Cornelia, Elinor ... eigentlich sollte man meinen, dass Kinder mit solchen Namen konservative Eltern haben sollten. Im Gegenteil, diese alten Namen sind eigentlich schon wieder richtig „hip“ vor allem wenn sie schon lange nicht mehr benutzt wurden. Unser etwas morbider Tipp für diese Namenssuche: Ein Spaziergang über einen romantisch schönen, alten Friedhof.

Der geografische Name

Tatsächlich gibt es Kinder, die nach einem Land, einer Stadt oder einem Stadtteil benannt wurden – vielleicht einem Ort, der schöne Erinnerungen birgt: den ersten Kuss, eine schöne Reise? Alicia Keys Sohn Egypt ist ein Beispiel, Bono nannte seine Töchter Jordan und Memphis, Viktoria und David Beckham suchten sich den Namen Brooklyn aus. Mit dieser geografischen Namenswahl, drücken Eltern auch aus, dass sie gerne reisen und echte Kosmopoliten sind.