7 Schwangerschaftsbeschwerden über die man nicht spricht

Während deiner Schwangerschaft passiert mit deinem Körper so Einiges. Vieles ist spannend und wunderschön. Doch es gibt auch Dinge, über die niemand spricht. Verstopfung, Hämorrhoiden oder sich in die Hose machen sind meistens Tabuthemen, die von vielen Frauen als peinlich empfunden werden. Doch auch diese Beschwerden gehören zur Schwangerschaft. Wir haben 7 „peinliche“ Schwangerschaftsbeschwerden für dich aufgelistet und verraten, was man dagegen tun kann.

1) Juckende Brüste

Viele Frauen haben am Anfang ihrer Schwangerschaft häufig juckende Brüste. In den Folgemonaten kann der Juckreiz allerdings an allen möglichen Stellen auftreten. Wenn du vor Juckreiz verrückt wirst, ist Mentholpuder eine wahre Erleichterung. Abkühlung hilft auch, etwa mit einem Ventilator oder wie wäre es mit einem kühlen Bad oder einer erfrischenden Dusche.

2) Vaginale Pilzinfektion

Während der Schwangerschaft hast du vermehrt weißlichen Ausfluss. Das ist normal. Kommt dann allerdings Juckreiz oder ein schmerzhaftes brennendes Gefühl dazu oder ist der Ausfluss braun oder grün, handelt es sich wahrscheinlich um eine Pilzinfektion. Ein häufiges Übel und kein Grund zum Schämen! Pilzinfektionen entstehen durch den veränderten Säuregrad in deiner Vagina. Dein Arzt kann dir dagegen eine Crème oder Tabletten verschreiben. 

3) Schnell erregt

Eigentlich keine Beschwerde und schon gar nicht peinlich: Während deiner Schwangerschaft kannst du dich auf einmal in eine wahre Nymphomanin verwandeln. Die Hormone jagen durch deinen Körper und deine Vagina ist besonders gut durchblutet. Kein Wunder also, dass du deinen Mann ständig ins Bett zerren könntest. Das ist nicht bei jeder Schwangeren so, auch das Gegenteil kann (zum Leidwesen des Partners) der Fall sein.

4) Hämorrhoiden

Glücklicherweise treten Hämorrhoiden nicht bei jeder schwangeren Frau auf, aber wenn du darunter zu leiden hast, sind sie ziemlich lästig. Hämorrhoiden sind erweiterte Arterien rund um den Schließmuskel. Sie können jucken und schmerzhaft sein, und sie können auch beim Stuhlgang Probleme bereiten. Eine Eiskompresse kann hier Erleichterung bringen. Außerdem sind rezeptfreie Hämorrhoidensalben (z. B. mit Hamamelis) in der Apotheke oder Drogerie erhältlich. So kannst du Hämorrhoiden vorbeugen.

5) Tropfende Brüste

Viele Frauen denken, dass sie erst nach der Entbindung und in der Stillzeit tropfende Brüste haben. Stimmt nicht. Deine Brüste können bereits in den letzten Monaten deiner Schwangerschaft tropfen. Nicht gerade sehr toll, vor allem wenn du dich auf einem Fest oder in einer wichtigen Besprechung befindest. Du kannst Flecken auf deinem Oberteil verhindern, indem du Stilleinlagen oder auch ein dickes Wattepad in deinen BH legst.

6) Kein oder harter Stuhlgang

Während deiner Schwangerschaft arbeitet dein Darm langsamer, wodurch du Probleme mit dem Stuhlgang bekommen kannst. Nimm dann kein Abführmittel, sondern ernähre dich ballaststoffreich (Vollkornbrot, Gemüse und Obst), trinke viel und sorge für ausreichend Bewegung.

7) In die Hose machen

Sich das erste Mal in die Hose zu machen, ist mit Sicherheit ein Schreckensmoment, doch in den letzten Monaten der Schwangerschaft ist dies alles andere als ungewöhnlich. Es kann vorkommen, dass du bei jedem Lachen, Husten oder Niesen eine nasse Hose hast. Dein Baby drückt nämlich gehörig auf deine Blase, gleichzeitig sorgt das Hormon Progesteron für Muskelentspannung. Du kannst mit Beckenbodentraining dafür sorgen, dass deine Beckenbodenmuskulatur stärker wird. Spanne deine Muskeln in Gesäß und Bauch an (als wenn du Urin halten musst) und löse anschließend die Spannung wieder.